Intendanz und künstlerische Leitung

Ein Theater, das berührt – und das Bühne und Publikum verbindet.

Mein Verständnis von Theater

Ich stehe für ein Theater, das berührt – sinnlich, unterhaltsam und zugleich zum Nachdenken anregend. Ein Theater, das Gesang, Sprache und Bewegung verbindet und für intensive Erlebnisse sorgt, die Lust auf mehr machen.
Ein Theater, das sein Publikum nicht allein lässt: das auch in schweren Zeiten zum Lachen bringt, in dem Heiterkeit die Ernsthaftigkeit nicht vergessen lässt und das Mut macht, den Herausforderungen des Lebens mit frischer Lebensfreude zu begegnen – persönlich wie gesellschaftlich. Ein Theater, das Empathie, Hoffnung und Zuversicht stärkt und Bühne und Publikum verbindet.
Ein Programm in diesem Sinn zu entwickeln – attraktiv für ein breites Publikum und lebendig im Gespräch mit den Fragen unserer Zeit –, ist die Aufgabe, der ich mich mit vollem Einsatz stellen will.

Wofür ich als Intendant stehe

Ein Haus mit Handschrift
Ein Spielplan ist kein Veranstaltungskalender, sondern eine Erzählung. Ich entwickle Programme mit einer erkennbaren Haltung – mutig in der Stoffwahl, durchlässig zwischen den Sparten, verankert in Stadt und Region.
Das Haus öffnen
Mir liegt beides am Herzen: das treue Stammpublikum weiter zu binden und auf Menschen zuzugehen, die sich bisher nicht oder nur selten vom Theater angesprochen fühlen. Ein Haus soll einladen, nicht abschrecken.
Verwurzelt vor Ort
Ich begreife ein Theater als Ort lokaler und regionaler Identität. Stoffe, die sich mit der Geschichte und der Gegenwart der Stadt beschäftigen, gehören für mich regelmäßig in den Spielplan – ebenso die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern vor Ort und die Förderung lokaler Talente. Partizipative Formate bis hin zur Bürgerbühne machen aus Zuschauern Beteiligte.
Kunst und Wirtschaft als Einheit
Ein Etat ist kein Gegner der Kunst, sondern ihre Voraussetzung. Ich führe Häuser mit Blick auf beides – und habe als Geschäftsführer mit Personalverantwortung gezeigt, dass künstlerischer Anspruch und solides Wirtschaften zusammengehen.
Sparten aufbauen und stärken
Ich habe mit dem „Jungen Theater Hof“ eine vierte Sparte gegründet und in künstlerischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht zum Erfolg geführt – über 150 Vorstellungen pro Spielzeit. Als Allrounder bin ich in allen Sparten zuhause, von Oper, Operette und Musical bis zum Kinder- und Jugendtheater; meine Kernkompetenz ist das Schauspiel. Dieses Wissen bringe ich überall dort ein, wo ein Haus eine Sparte aufbauen, schärfen oder neu beleben will.

Was ich mitbringe

Zwölf Jahre Intendanz eines Vierspartenhauses (Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Junges Theater) mit gut 170 Beschäftigten.
Geschäftsführung mit voller Personal- und Budgetverantwortung – Leitung, nicht nur künstlerische Repräsentation.
Krisenfest: ein Haus durch Bausanierung, Pandemie und einen sechsmonatigen Ausfall des Großen Hauses geführt, ohne den Spielbetrieb zu unterbrechen.
Über 150 Inszenierungen in Oper, Operette, Musical, Schauspiel sowie Kinder- und Jugendtheater – ich kenne die Bühne aus eigener künstlerischer Arbeit, auch spartenübergreifend und im Freilichtbereich.
Überregionale Sichtbarkeit durch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen.
Tief vernetzt in der deutschsprachigen Theaterlandschaft – von der Leitungsebene bis ins Ensemble.

Kontakt

Suchen Sie eine Intendanz oder künstlerische Leitung? Wenn Sie ein Haus zu besetzen haben – dauerhaft oder als Übergang –, lassen Sie uns sprechen. Ich stelle Ihnen meine Vorstellungen gern persönlich vor.
 +49 176 11787000
RFriese01@aol.com
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